Warum es Optimazing gibt - Christophs Geschichte

Shownotes

Themen dieser Folge

  • Christophs Weg ins Unternehmertum
  • Die Entstehung von Optimazing
  • Storytelling & echte Unternehmergeschichten
  • Werte in der Wirtschaft
  • Medien & Authentizität

Mehr über Optimazing

Website: https://optimazing.at YouTube: https://youtube.com/@optimazingtv

Podcast

Optimazing Stories – Echte Unternehmer, echte Geschichten

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Optimazing Podcast.

00:00:03: Heute bei mir zu Gast ist der Christoph!

00:00:09: Warum geht's in unseren Podcast prinzipiell?

00:00:11: Das ist die erste Folge, oder?

00:00:12: Ja genau.

00:00:13: Du bist eigentlich nicht zu Gast, wenn du zu Gast bist, bin ich auch zu Gast.

00:00:20: Also prinzipiell darf ich mal sagen, du hast eine sehr interessante Geschichte wie du Optimazing gegründet hast.

00:00:27: Mit der fangen wir mal an und dann schauen wir, wo wir hinkommen.

00:00:30: Genau, im Prinzip will wir zu einem Themen gehen, Storytelling aber auch Unternehmenskulturwerte.

00:00:35: also das ist ja das warum sie unsere Stories aufdrehen und tolle Unternehmer und da werden wir alles mögliche machen.

00:00:41: auch heute geht es mittlerweile um die Geschichte und warum wir das tun.

00:00:44: genau

00:00:45: weil ich glaube das ist dass die einzige Folge, wo ich richtig Ahnung habe, weil ich deine Geschichte und Entstehungsgeschichte kenne.

00:00:54: Aber prinzipiell ist eigentlich so, du erklärst mir im Prinzip wie das alles abläuft.

00:00:59: Selbst wenn ich ein bisschen Ahnung habe bin ich halt doch noch relativ neu im Feld.

00:01:05: also... Ist es auch Learning by Explaining?

00:01:13: Wie bist du dazu gekommen dass du Optimazing Business TV gründet hast?

00:01:18: Es ist eine Vorgeschichte.

00:01:20: tatsächlich Ich bin immer schon Unternehmer, das heißt ich kenne nichts anderes.

00:01:24: Ich bin von der Uni in die Selbstständigkeit gestolpert.

00:01:27: Also ich glaube war insgesamt drei Monate mein Leben wirklich angestellt.

00:01:31: Das war bei Siemens als Ferialpraktikant.

00:01:34: Ich war geringfügig, habe ich während meiner Jugend begonnen fürs Regionalfernsehendungen zu produzieren aber klassisch angestellt war eigentlich noch nie und bin... ...von der Film-Uni.

00:01:48: verschiedene Dinge studiert.

00:01:49: Ich habe immer schon viel mehr gemacht, also lange bevor ich mit der Schule fertig war.

00:01:52: Aber ich habe eben schon meine ersten Fernsehsendungen produziert fürs Regionalfernsehen und bin immer schon da verhaftet und bin aber unabsichtlich ins Webdesign abgerutscht.

00:02:01: in meiner Selbstständigkeit verschiedenste Umstände vor allem dann noch nicht... wirklich ein Fokus und zu wissen, was ich überhaupt möchte für mich.

00:02:11: Da war noch nicht viel Klarheit da!

00:02:13: Und habe die ersten zehn- zwölf Jahre eine Webagentur aufgebaut.

00:02:17: das war die Firma New Town Web in Wiener Neustadt.

00:02:20: Wir waren eigentlich recht groß.

00:02:21: wir hatten im Schluss so acht, zehn Vollzeitäquivalente zum Teil also wirklich schon eine große Agentur... ...und dort kam ich dann aber in die große Krise denn eigentlich wusste ich aus Unternehmern auch nicht wirklich was ich mache kam dann in den Finanzielle-Krisen, also klassisch die doppelten Gehälter.

00:02:40: Konnten wir nicht zahlen, stehst du mal bei der Bank und gehst in Kanoßergang.

00:02:45: und wirklich eine dunkle Zeit im Leben.

00:02:48: Und da habe ich das erste Mal mich stark hinterfragt auch zufällig durch einen Impuls von außen, den ich bekommen hab.

00:02:54: Da war ich auf einem Vortrag von einem Speaker, das war der Klaus Kopiol vom Schindlerhof in Nürnberg Und er hat ganz, ganz viel Literatur zum Thema wertorientierter Führung.

00:03:07: Ich habe das gesehen und hab mir gedacht... Okay!

00:03:11: Also ich habe vor meinen Augen gesehen was ich alles falsch mache.

00:03:14: Ich war immer ein netter Mensch, ich war immer einen höflicher Chef aber ich war nie jemand der Räume gegeben hat, dass andere sich entfalten können, dass anderen Verantwortung übernehmen.

00:03:23: Am Mittelpunkt der Welt wollten wir nicht.

00:03:25: Und ich habe noch nicht gelernt, meine Stärke oder meine Liebe eigentlich ist es auch andere zu glänzen zu lassen Und habe daraus gelernt, hab viel unternehmerisch gelernt und kam aber dann auch in diese Phase wie die Firma gut gelaufen ist.

00:03:38: Also ich hab tatsächlich geschafft dass Mitarbeiter soviel Verantwortung übernommen haben das wir finanziell zwei Jahre später ganz anders und viel besser gelaufen sind.

00:03:47: Dass Mitarbeiter mein Freude hatten, ich mir Freude hatte... Aber ich war noch immer im falschen Gewerk!

00:03:51: Ich hatte noch immer eine Webdesign-Firma, bin aber geschichten erzählern Und so habe ich es für den Jahr zwanzig beschlossen.

00:03:58: Ich möchte jetzt ein Unternehmen gründen, wo ich mein Herz habe und mich auch um die Menschen kümmere, die ich wirklich liebe – das ist der Klein- und Mittelstand.

00:04:06: Das liegt einfach auch.

00:04:07: Ich bin sozialisiert über eine Netzwerkorganisation, die nennt sich BNI.

00:04:12: Da bin ich selbstständig schon dort gelandet, da bin ich seit zwei Tausend Sieben dabei!

00:04:17: Und das ist ein Netzwerk von kleinen mittelstädtischen Unternehmern, also APUs bis, sag' ich mal, hundert, zweihundert Mitarbeiter in der Größenordnung.

00:04:26: Und das sind die Menschen, die ich liebe.

00:04:28: Und da sind so viele tolle Menschen, dass sie so viele Tolle Geschichten haben.

00:04:33: und das Ziel war es ein Unternehmen zu gründen muss vor allem darum geht jetzt Geschichten der Menschen zu zeigen und der Unternehmen zu zeigen.

00:04:41: Und nicht in der Werbung klassisch zu landen mit zu erzählen was wir alles wie großartig mal ist.

00:04:46: und hey nein ehrliche Geschichten erzählen weil Ehrlichkeit ist was unsere Gesellschaft braucht und darauf ist Optimazing Business TV fokussiert.

00:04:55: Super!

00:04:56: Was würdest du sagen, ist dein schönstes Kundenerlebnis?

00:05:00: Ich glaube das Schönste war tatsächlich die erste echte Reportage.

00:05:03: Also eigentlich die zweite.

00:05:05: wir haben eine Testreportage gemacht.

00:05:07: es waren nicht wirklich eine Reportage weil es war ein Interview mit einer Person und ein paar Zwischenbildern.

00:05:13: Das ist nicht das was ich jetzt aus dieser Reportage bezeichnen will wo wir wirklich in einen Betrieb reingehen um hinter die Kulissen der Kultur zu schauen.

00:05:21: aber die zweite war's Und das war eigentlich das Kernerlebnis ... bis heute einer meiner Lieblingsfilme, ... ... habe ich ja schon unzählige im Jahr gemacht haben.

00:05:30: Das ist die Geschichte von Hugo Spreitzer und von Spreitzepaar.

00:05:34: Erstens weil seine Geschichte sehr dem entspricht was wir zeigen wollen.

00:05:38: Er hat die Firma von seinem Vater geerbt in einem Bauunternehmen... Und der Vater war halt hierarchisch Oldschool von der Führung.

00:05:45: Also ich Chef du!

00:05:46: Ja?

00:05:46: Und er hatte die Firma geerbt von seinem Vater und hatte die ersten Jahre auch geführt wie sein Vater und dem Sinne des Vaters.

00:05:55: Wirklich Probleme bekommen in physischer Natur, also Bandscheibenprobleme und all die Themen.

00:06:00: Und seine Frau ist diplomierte Sozial- und Lebensberaterin und dir gesagt, Ubert, das ist die Firma, die macht dich krank!

00:06:07: Du verhältst dich wie dein Vater aber du bist nicht dein

00:06:09: Vater.".

00:06:10: Und er hat dann gelernt durch Coachings und Hilfe, seine Werte zu erkennen, zu leben... ...und daraus ist eine Baufirma entstanden, die erfolgreicher ist, denn GS früher war mit bei weitem auch erfolgreicher.

00:06:23: Und wir waren dort am Nachhaltigkeitstag und man sieht in dieser Dokumentation den Baggerführer, die Buchhalterin oder die Putzfrau im Worldcafe zum Thema Nachhaltigkeit diskutieren.

00:06:34: Das ist auf einem hohen Niveau weil es Normalität in dem Unternehmen ist.

00:06:39: Und das Schöne war für uns dass ein anderer Bauunternehmer diese Sendung gesehen hat auf YouTube uns angeschrieben hat und sich bedankt hat, weil er selber seit längerem nicht glücklich ist.

00:06:48: Er wusste nicht warum, hat zufällig diese Dokumentierung gesehen hat das erste Mal ein Bild davon, was er gerne hätte.

00:06:56: Weil er ist sein Leben lang angeschrien worden am Bau.

00:06:59: Deswegen schreit er seine Leute an den Bau an und jetzt sieht er plötzlich eine Dokumentation wo es überhaupt nicht so ist.

00:07:05: Und man spürt dass das ist das was ich eigentlich bin.

00:07:08: Das ist das schöne Eventus.

00:07:09: siehst.

00:07:11: dieser Film hat Wirkung in mehrere Richtungen denn es hat anderen Unternehmer inspiriert etwas anderes zu machen und natürlich hat das Bauunternehmen diesen Film auch gut im Marketing verwenden können.

00:07:22: Das heißt, aufgrund dieses Films kommen natürlich auch Initiativbewerbungen beispielsweise rein.

00:07:26: Weil es eine Dokumentation über einen tollen Arbeitgeber ist.

00:07:29: Kunden schauen sich diesem Film an und da geht es um viel Geld wenn sie nun ausbausen.

00:07:34: Du willst wissen mit wem lässt du dich da ein?

00:07:36: Na ja, wenn du schon kennenlernst wie die sind hinter den Kulissen, dann gibt das dir eine große Sicherheit dass du weißt, dass wird funktionieren.

00:07:44: Da sind die Mitarbeiter ordentlich, da ist die Kommunikationszahl und da ist ein Chef dahinter dem es wichtig ist, dass Dinge korrekt sind.

00:07:52: Es gibt natürlich unheimliche Sicherheit.

00:07:54: Und die große Voraussetzung ist aber, die Firma ist tatsächlich so.

00:07:59: Das ist das was ich glaube mir immer ganz wichtig ist damit nicht zu geben weil es oft heißt ja ihr macht sie so Employer-Branding Videos.

00:08:06: und ich sage immer au contraire wir machen keine Employer Branding videos Wir machen Dokumentation von verhandener Employer Experience.

00:08:15: Die Voraussetzung ist wirklich Arbeit mit Unternehmen, die auch wirklich auf ihre Mitarbeiter schauen Und es nicht nur auf die Webseite schreiben.

00:08:23: Sprich, wenn wir mit den Mitarbeitern sprechen hören wird dass das ein toller Betrieb ist für die Mitarbeiter und nicht nur vom Chef.

00:08:32: Und für Jahr zwanzig gegründet kann ja eigentlich nicht nur A-Fuchtbesen sein oder immer.

00:08:41: das ist jetzt nicht das coolste Gründungsjahr für eine Firma und generell so Schwierigkeiten aus denen du gelernt hast?

00:08:51: Unzählige schon davor.

00:08:52: Also diese eine Dokumentation entstand tatsächlich im Februar, das heißt es war die zweite eigentlich die erste und die letzte vom Lockdown.

00:09:01: Und wir haben noch ne zweite geschafft von dem Lockdown und dann war Schluss für über ein Jahr weil natürlich durften wir die Betriebe teilweise nicht betreten.

00:09:10: Wir hatten das Thema, wenn wir sie betreten durften waren alle Mitarbeiter verpflichtet Masken zu tragen und Co.

00:09:16: Das heißt es war jetzt nicht die beste Umgebung um eigentlich auch dokumentationell über einen Umfeld zu machen wo sich Mitarbeiter wohlfühlen weil's dort einfach gerade nicht der Standard dieser Teablaufer war.

00:09:26: Wir haben ein paar Geschichten nachhin erzählt wo auch Betriebe ganz toll darüber gesprochen haben wie Sie diese Corona-Zeit produktiv und gut genutzt haben und auch da was weitergebracht haben.

00:09:35: aber währenddessen sind wir so wieder Rest der Welle eigentlich mal vor den Züren gestanden Und da entstand dann eigentlich unsere zweite Sendung heraus auch.

00:09:43: Zum einen wollten wir schon immer eine Möglichkeit suchen, auch Einzelunternehmern einen Rahmen zu geben sich zu präsentieren und wir haben auch ein Format gesucht das sich produzieren lässt mit zwei Leuten im Raum und vielleicht noch einem dritten auf Distanz also Baby-Elefanten-Distanz.

00:09:59: Das ist das Format das eigentlich ein Interviewformat zwischen zwei Personen entstanden ist.

00:10:04: Das Visionäre am Startformat wo wir mit Unternehmern mittlerweile dann Spiele spielen Das entstand eigentlich auch ein bisschen in dieser Zeit, um das zu überbrücken und wurde aber gleichzeitig zu einem unserer Hauptrennern Produkte.

00:10:17: Dass nämlich auch Unternehmer die kleinere Unternehmen haben jetzt nicht wo wir hinfallen um eine Dokumentation zu machen sondern die an einen unserer Standorte kommen und dort mit uns spielerisch ihre Geschichten erzählen ist eigentlich daraus entstanden.

00:10:33: Man denkt jetzt vielleicht bei deiner Geschichte so okay ja doch hat er da Geschichte die kann man gut erzählen.

00:10:40: Aber vielleicht denken Sie dann, ich habe jetzt nicht so eine tolle Geschichte zu erzählen.

00:10:49: Was würdest du dazu sagen?

00:10:51: Nicht jeder hat eine super Geschichte zum erzählen!

00:10:55: Also das Thema ist genau das, was unsere Stärke ist, dass jeder hat Geschichten und vielleicht hat er nicht die eine Geschichte, obwohl meistens auch da sich etwas ergibt... Viele, viele Unternehmer.

00:11:07: wenn du sie fragst wie bist du Unternehmer geworden?

00:11:10: Da steht eine Story dahinter.

00:11:11: Das kann ein Familienbetrieb sein wo meistens auch schon eine eigene große Geschichte dahinter steht wie es da sind standen.

00:11:18: Da ist oft ganz ehrlich einen Traum dahinter irgendwo das Menschen etwas erlebt haben und gesagt habe ich möchte das anders machen.

00:11:24: Ich möchte es besser machen.

00:11:26: Das sind Menschen die vielleicht erlebt haben ihren Job geil zu lieben aber es zu hassen für diese Firma zu arbeiten weil die dem Job nicht so anwenden wie's gut wäre.

00:11:34: also Menschen die einfach Qualität verkaufen wollen, aber in einem Betrieb gefangen waren wo sie das nicht durften.

00:11:40: Das sind oft Menschen die über Jahre hinweg an den Weg gesucht haben ihr Hobby zum Beruf zu machen.

00:11:45: Da sind Visionäre dabei, die einfach rausgegangen sind, wussten sie wollen was verändern und dann wegverfolgt haben.

00:11:52: also es sind so viele Geschichten da auch Geschichten sind ja nicht immer Highlight-Stories Geschichten noch Lowlight-Stories.

00:12:00: Das heißt, jeder hat Geschichten.

00:12:01: Es ist wie bei mir die fast Insolvenzteil meiner Geschichte ist.

00:12:04: und wenn man weiß dass ich das tue was ich heute tue aufgrund... Ich würde nicht dort stehen weil ich heute bin, hätte ich diese Insolvents nicht gehabt wäre ich nie auf diesen Selbstfindungskurs gegangen zu sagen Was will ich wirklich?

00:12:15: Und wofür stehe ich

00:12:16: wirklich?!

00:12:16: Das heisst all das ist Teil der Geschichte!

00:12:19: Und ich glaube das ist genau das was es braucht nämlich nicht eine Geschichte zu konstruieren.

00:12:25: Man braucht nicht sich hinsetzen und Story boarden.

00:12:28: Und was ist jetzt unsere und Dinge, sondern jeder hat schon diese Geschichten?

00:12:32: Also es braucht diesen guten Gesprächspartner, der die richtigen Fragen stellt und eine Umgebung bietet, dass diese Antworten kommen.

00:12:39: Da geht's eher darum, sich wohlzufühlen, authentisch zu sein, einfach die Dinge zu erzählen, die man schon erlebt hat, ehrlich zu erzähln.

00:12:47: Darum spielen wir zum Beispiel diese Kinderspiele bei Visionäre am Start weil dann die ehrlichen Antworten kommt statt den Richtigen.

00:12:57: Sobald Menschen von der Kamera stehen, tendieren sie immer dazu die richtigen Antworten zu geben.

00:13:02: Nicht die ehrlichen, also sprich die Kopfantworten und nicht die Erinnerungen und die eierlichen Gefühle.

00:13:07: Und das worum es aber erletzt wird, wenn es geht, Geschichten sind stark, wenn Sie echt sind.

00:13:13: Wenn Sie von denen erzählt werden, die Sie erlebt haben – weil da kommt die Emotion rüber!

00:13:17: Das sind genau die Erlebnisse, die ich immer wieder erlebt habe bei diesen Visionären am Start, wo Leute plötzlich Stories erzählen, wo ich Gänsehaut bekommen, während sie sich erzählen.

00:13:25: wo die Energie, die Luft im Raum sich ändert.

00:13:29: Weil er plötzlich eine Sache kommt aus der Kinder, die die Ursache ist für das was man heute tut und dass es spannend und schön zu entdecken.

00:13:38: Wie kommt man dazu?

00:13:40: Das habe ich noch nicht gefragt... wie kommt man da zu, dass man Film studiert in einer Fernsehfirma Arbeit und sie dann denkt jetzt mache ich Webdesign.

00:13:50: Wie kommen wir weiter bis du dich auch nicht der einzige, der solche Entscheidungen sieht

00:13:53: oder?

00:13:56: Wie kann man zuerst eh das gelernt haben, was wir eigentlich haben am Herzen liegt und dann

00:14:02: irgendwie Angst.

00:14:04: Also zum einen habe ich wie jeder junge Filmemacher geträumt von Hollywood & Co.

00:14:11: Und als die ersten Chancen da waren, kam dann einfach schon auf diese Angst, das nicht zu schaffen.

00:14:17: Also es liefer nicht zu versuchen zum Teil als Ding, das war ein Teil... Ein anderer großer Teil ist aber auch, du hast schon deine Lebensgefährte und meine Frau, die ich dann geheiratet habe, kannte dich dann schon.

00:14:30: Dann kommt der Punkt auf, willst du jetzt ins Ausland gehen oder willst du zu Hause bleiben bei deiner Familie?

00:14:35: Bei deinen Freunden?

00:14:37: Das andere war ... Ich bin dann eben selbstständig geworden und bin in dieses Netzwerk gekommen Und ich hatte nicht die Kraft und die Klarheit zu sagen, ich kann mit dem Erfolg sein was ich mache weil ich dachte niemand will es haben.

00:14:53: Da kann man damals tausend ausreden, wo die Hochleute heute noch logisch klingen.

00:14:57: Das war das Jahr, das heißt Videos im Klein- und Mittelstand, wo ich mich verniemlich bewegt habe, war halt nur nicht unwohl, weil es gab noch nicht einmal Smartphones richtig, also das erste Smartphone raus, das erste iPhone.

00:15:10: Das heißt wir waren von der Technologie noch nicht so weit dass es Massenware war Und ich hatte aber nicht das selbstvertrauen zu sagen, ich ziehe das jetzt durch und versuch halt an die Kunden zu kommen.

00:15:20: Dies brauchen gab es ja genug am Markt.

00:15:23: Aber Menschen haben mich gefragt, machst du auch Webseiten?

00:15:27: Und in meinem Panik-Modus habe ich gesagt, ich mache alles!

00:15:31: Das war blanke Panik, Geld verdienen zu müssen weil ich selbstständig war.

00:15:35: Ich musste meine ersten Rechnungen begleichen.

00:15:38: Ich muss sagen, dass ich meine ersten Schulden hatte, weil von der Bank mir einen Kredit verkaufen lassen.

00:15:43: ... gelassen habe.

00:15:45: Heute musst du das schon ganz anders mit der Bank sprechen, um ein Geld zu kommen vor ... ... im Jahr 2008 war das halt noch anders.

00:15:51: Da haben die Banken dich aktiv angesprochen.

00:15:53: Du bist Unternehmer, willst du nicht?

00:15:55: Und kein Businessbank gar nichts für Notmännige.

00:15:57: es war nur ein Ja ich bin motiviert und da ist die Unterschrift... ...und hatte meine ersten Schulden!

00:16:03: Das heißt das war wirklich Panik.

00:16:06: Und das ist meine Story eben und die Story von vielen dass jetzt Angst vielleicht nicht das machen, wofür sie ursprünglich selbstständig geworden sind.

00:16:15: Und wir haben immer wieder ein Frinsch Geschichten von Menschen die sich verirrt haben.

00:16:19: aber irgendwann kommt der Punkt wo du das Erlebnis hast, wo gehöre ich hin und dann gehst du halt diesen Weg.

00:16:25: Das ist in dieser hellen Geschichte gehört es verirren sich dazu und NOBODYS PERFECT.

00:16:31: meine Geschichte ist ja auch und ich habe in dieser Zeit ja viel erfahren und ich durfte lernen zu führen.

00:16:36: Ich durfte nur lernen nichts zu führen in einem Umfeld dass das war wohl ich letztens wenn es ihn wollte ...

00:16:42: war YouTube ja noch gar nicht

00:16:45: so alt.

00:16:46: Ja, also es war unbekannt... ... noch relativ.

00:16:50: Wir waren einer der ersten die ein bisschen Content geladen haben.

00:16:53: Ich glaube, dass ich das erst einmal von YouTube hochgeladen habe.

00:16:56: Aber für mich war's einfach nur ums als Datei an einen Kunden zu schicken.

00:17:03: Das sind Dinge jetzt dem Nachhinein wo ich mir dachte hätte ich das realisiert?

00:17:06: Dieses Thema Content Creator wäre ich nicht schon in diesem Hamsterrad gefangen gewesen um mit dem Geld verdienen zu müssen und dieser Überlebensmodus zu sein, werde ich wahrscheinlich einer der First Generation Content Creator geworden.

00:17:19: Ich habe sogar ein oder zwei Filme gemacht, wo ich in Nachhinein draufgekommen bin, dass die über hundertfühltausend Fuchs bekommen haben.

00:17:26: aber ich hab es nicht realisiert weil ich hätte nicht mehr auf mein YouTube bekannt geschaut.

00:17:31: Also ich hatte mich nicht draufgeschaut.

00:17:33: das waren so englischsprachige fünf Minuten Kurzfilme, so sieht kommenmäßig und mit Freunden einfach gedreht.

00:17:43: Und wir haben es nicht erkannt.

00:17:48: Zur eigenen Story gehört auch dazu, dass man sich manchmal im Moment hat und dann an das Spielen ... wenn man einfach noch geschaut hat?

00:17:55: Ganz groß!

00:17:57: Weil man da anders dran ist.

00:17:58: Mein Fokus war, weil wir anders waren.

00:17:59: Mein fokus war Geld verdienen.

00:18:01: Das Ding habe ich nicht realisiert und ich hab mich ja nicht damit beschäftigt.

00:18:04: Ich kann mir sagen, ich bin noch einer der für mich immer gefilmt Kinofilm und Film.

00:18:13: YouTube war damals nicht in meinem Kopf, weil ich nicht realisiert habe dass ich hier einfach independent Filmmaking machen kann.

00:18:20: Weil bei mir war Film noch immer das Ding muss auf einer DVD sein!

00:18:27: Und wie findest du das Storytelling an sich?

00:18:30: Sie verändert hat durch so Plattformen wie YouTube?

00:18:34: Geh mal ab vor Instagram und TikTok, weil es macht das Ganze nur ein bisschen kompliziert.

00:18:39: Ich glaube, es ist ein Unterschied zwischen einer Geschichte und dieses End-of-Een Spamming, Dumm Scrolling und

00:18:48: Co.,

00:18:48: das sind halt keine Geschichten.

00:18:50: Das ist einfach ein Trigger – dreißig Sekunden Impulse, dreißige Sekunde Impulse….

00:18:56: Aber auch hier wiederum gibt's natürlich Impulse die mit Storytelling zu tun haben.

00:19:02: Denn das wo oft Menschen hängen bleiben ist wenn plötzlich jemand dort sitzt und einfach nur eine Geschichte erzählt.

00:19:08: Einfach nur ... plötzlich ein Ausschnitt aus einem Podcast, wo jemand etwas sagt, dass einen berührt.

00:19:14: Und eine Geschichte erzählt und kann man erinnern.

00:19:16: wir hatten ja auch ... ... wir haben immer wieder die Erlebnisse das wir einfach einen ... ... Ausschnitt nehmen aus dem Interview von einen unserer Kunden... ... der einfach gerade eine Geschichte aus seinem Leben erzählt ... ... und da hatten wir eine Reportage glaube ich mit der Mutter von einer ... ... der in der Reportage war, da ging es um einen Bauernhof glaube ich ... ...und die Mutter einfach nur erzählt hat von ihrer Situation wie sie einfach wollte, dass es für den Sohn funktioniert, der das übernimmt.

00:19:43: Und sie einfach mit Tränen in Augen erzählt, wie stolz sie eigentlich ist, dass das jetzt funktioniert?

00:19:48: Also eine ehrliche Geschichte von der Mutter erzählt über die Erlebnisse von ihrem Sohn und ihrer Beobachtung.

00:19:55: Das Ding hat auch hunderttausend Refuse bekommen und Likes und so weiter.

00:19:59: Weil es Emotionen erzeugt wo ein Mensch einfach nur eine Geschichte erzählt in einer Minute.

00:20:04: Also Geschichten haben die Krafts brauchen oft nur eine Minute ... dass man eine Geschichte erzählt, der richtige Ausschnitt ist.

00:20:11: Ich glaube das ist ihm was man realisieren muss.

00:20:13: jeder hat solche Geschichten liegen.

00:20:16: Das was man halt spürt ... ... spürts.

00:20:20: Es gibt ja durch zwei Ebenen.

00:20:21: es gibt Leute die sind sehr gut in den Geschichten zu üben... Also es gibt schon draußen Menschen die machen Content und auf einem professionellen Ebene, dass sie einfach die Routine haben ... ... Stories immer dramatisch zu erzählen, schauspielerisch talentiert sind Und auch einfach Dinge erzählen als wären sie echt nicht.

00:20:38: Da gibt es Menschen, die können das.

00:20:39: Also gerade im heutigen Social Media Bereich von professionellen Influencern, die vor der Kamera einfach eine Fassade aufsetzen.

00:20:48: Aber ich glaube letztendlich ist für echte Unternehmern – und das ist das was wir machen wollen – echte Menschen, echte Unternehmen, die zeigen wir sonst gar keine, dass die nur dann echt sind wenn sie auch einfach frei ihre Stories erzählen.

00:21:02: Und da haben wir so schöne Erlebnisse wo ich allein, wie man immer wieder erzählt hat das Beispiel eine Anwälte in dich gefragt habe, warum wird man anwältend?

00:21:12: Ich verstehe es nicht und sie ist einfach völlig spontan.

00:21:14: Und ehrlich gesagt, du Christoph mein Eltern haben sich scheiden lassen durch die Sechzehn-Wart.

00:21:17: Das war nicht schön!

00:21:20: Und ich habe mir geschworen wenn ich erwachsen bin mache ich's besser und ich hab das durchgezogen und für Entscheidungsanwältin geworden.

00:21:26: Wenn da das von jemand einer Anwältinn hörst dass Du weißt die hat auch irgendwo ein Trauma liegen Und da deswegen sagt, ich kämpfe dafür, dass das nicht nochmal passiert.

00:21:37: Dann weißt du, die macht das nicht in der Kohle.

00:21:40: Die macht es aus Überzeugung und so jemand wills das anwalt haben.

00:21:44: Das weißt Du nicht wegen der Webseite, wegen dem Fachlichen Aufzählungen, wegen Magister So und so?

00:21:50: Nein, du weißt das weil du weisst was ihre Story ist.

00:21:54: Also geht's bei den meisten.

00:21:55: Ich glaube das unterschätzt jetzt, dass man Sachen durchaus kombinieren kann.

00:22:00: Man macht nicht... Ein Image-Video, wo cool durch das Büro mit einem Storyboard gemacht wird.

00:22:06: Und sonst war es das mit Video.

00:22:08: in Wahrheit selbst wenn man ein bisschen darüber nachdenkt dann nimmt mir auch das Handy heutzutage und postet da einen Schutt.

00:22:16: Das kann man ja alles kombinieren.

00:22:17: also alle Sachen die wir machen sind ja kombinierbar mit dem an was man denkt.

00:22:23: Ich sage mal wir sind das Social Mix was uns vertrauen geht.

00:22:26: Also Wenn wir eine Stärke haben Dann ist das Vertrauen.

00:22:31: Cool sind andere, wir sind nicht viel coolnester.

00:22:34: Das muss man echt sagen.

00:22:35: also wenn jemand zeigt mich mein Brand soll cool und dass das ist nicht die Menschen die sich mit uns positionieren auch nicht dort wo wir uns positioniert.

00:22:45: Wir sind jetzt nicht die coolsten ich schon klar.

00:22:47: aber letztendlich geht es darum wenn's darum geht sich zu positionieren ehrlich mit dem was man isst Und mit Emotionen.

00:22:57: und wir haben sehr viele Menschen, die sind eben nicht laut.

00:23:01: Die lauten können eh den anderen Content auch sehr gut machen.

00:23:05: Wir sind unterstützender Content auf der Vertrauensebene vielleicht für die das ist, die nichts erlaut sind.

00:23:10: Das ist unsere Stärke.

00:23:11: Geschichten erzählen Leute mit Leuten reden dass sie einfach Stories erzählen Mit den Mitarbeitern eines Betriebsreden, dass die einfach plötzlich Geschichte erzählen.

00:23:18: Das ist unserer Stärke auch in den Kurzdokumentationen.

00:23:21: Dass dort einfach Mitarbeiter Stories erzählten wenn der Chef die hört.

00:23:25: Also eins der häufigsten Feedbacks, die ich kriege oder wir kriegen.

00:23:30: Wenn wir das rausschicken, dass die Unternehmer uns antworten.

00:23:34: Hatte ich erst wieder ein E-Mail.

00:23:36: Danke Christoph hat mir das Video angesehen hatte Pippe in den Augen.

00:23:40: Also sprich Unternehmen ja oft selbst fasziniert oder positiv gerührt sind was ihre Mitarbeiter über sie sagen wenn man die richtigen Fragen stellt und was die für Erinnerungen an die Unternehmensunternehmen haben.

00:23:53: Und das ist halt also das so stark macht.

00:23:56: Das ist das, wofür wir da sind für dieses Vertrauenscontent.

00:24:00: Aber wir machen halt nicht die flächigen coolen Immobilienaufnahmen oder der gleichen... aber geht es darum einen Menschen zu zeigen?

00:24:06: Dann sind wir glaube ich genauer der Richtige wenn's darum geht die Echten zu zeigen!

00:24:11: Nicht Fake Profile, nicht dass wie will ich gesehen werden sondern die Unternehmer die sagen Ich möchte so gesehen werden wie ich bin weil dann Wissen Kunden, wann sie sind und dann fühlen sich Kunden wohl.

00:24:25: Die sollen einen ehrlichen Blick aufs Grip bekriegen.

00:24:27: Dann fühlst du dich wohl?

00:24:29: Wir haben jetzt ein neuer

00:24:32: Schlogen

00:24:33: vom Scheinenzahn.

00:24:36: Und wir haben jetzt da irgendwie so unsere Richtung geschärft oder so, kann man einfach raussprechen.

00:24:41: das ist... Was würde ich sagen, ist der Unterschied zu vorher für die von Mainz her jetzt?

00:24:47: Davor standen wirklich zum Teil wir mehr im Mittelpunkt gefüllt.

00:24:53: Also am Anfang ging es wirklich darum, ja wir erzählen jetzt Geschichten und wir bauen Follower auf und das geht überhaupt nicht darum dass wir Follow aufbauen und wie er jetzt eine Zuseher kriegen.

00:25:02: Das ist ein Nebeneffekt!

00:25:04: Wir wollen Content machen der auch schon berührt aber wir machen ihn ja um die Geschichte anderer zu erzählen.

00:25:09: also das ist der Unterschied diese Klarheit nochmal zu haben.

00:25:12: wir produzieren das für dich.

00:25:14: das hat wirklich praktische Unterschiede gemacht.

00:25:17: einfach dass wir in der Konzeption uns immer Überlegungen gemacht haben.

00:25:20: Die könnte es natürlich auch bei uns gut rüberkommen, was natürlich das Wetterfisch noch Fleisch gemacht hat und jetzt die Klarheit zu haben, denn unsere Dienstleistung ist es anderen so helfen, dass sie gute Geschichten erzählen können.

00:25:33: Da kam lustigerweise gerade für unsere Sendung wie sie näherem startet letzten Tage ein Feedback, uns zur Überlegung gebracht hat und das Produkt doch noch mal zu ändern.

00:25:44: Weil tatsächlich ist die Visionäre im Start, die ersten Sendungen liefen so ab dass wir zehn bis fünfzehn Minuten hatten.

00:25:50: das Gespräch war relativ kompakt, hat auch gut für Landing Pages.

00:25:54: dadurch funktioniert, zehn bis fünfte Minuten mit Spaß schauen sich die Leute an, hatten aber dann wiederum zu wenig Content fürs Social Media Clips zum Teil.

00:26:03: Dann haben wir begonnen das Ding länger zu machen indem wir mehr Fragen gestellt haben.

00:26:07: da wurden die mit Videos dreißig Minuten.

00:26:09: Dann hatten wir mehr Content, den Leuten zur Verfügung zu stellen für Social Media Clips.

00:26:15: Weil das dreißig Minuten kriegste mehr Social Media clips jungs fünfzehn Minuten.

00:26:18: Daher kommt natürlich das Feedback ja da viel misslangweilig und die Jaa stimmt!

00:26:23: Und jetzt haben wir gesagt okay dann gibt's zwei Schnittvarianten.

00:26:26: es gibt einen Angcut.

00:26:27: Wir drehen die langen Variante weil dann hat man in jedem Fall die Möglichkeit Social Media Content zu machen.

00:26:34: technisch praktisch auch dass wir zukünftig den Ton auf der Dieser Cam aufnehmen, der Cam vom Interview.

00:26:40: Damit man einfach auch diese Videospuern den Ton mitgeben kann und ganz leichterjenige sich selbst oder die Social Media Agentur, die eben betreut ganz leicht selbst sich Social Media Cuts machen kann.

00:26:50: Und auf der anderen Seite wir eine langen Version und eine Kurzversion für die Webseite für Landing Pages schneiden, weil es für uns jetzt kein riesiger Unterschied ist da in der Interviewstruktur schon so zu machen dass es immer Frage gibt und Bonusfrage und wir müssen nur die Bonusfragen rausschneiden, dann haben wir wieder diese zehn-fünfzehn Minuten länger.

00:27:08: Und das sind so Dinge, die sich ganz, ganz stark massiv verändern.

00:27:12: wenn sich deine Positionierung ändert wofür bin ich da?

00:27:17: Wir sind dafür da dass wir den anderen helfen seine Geschichten zu erzählen.

00:27:23: Der Moderator der gegen Übersitzt ist nicht wichtig.

00:27:27: Wichtig ist der Gesprächspartner der seine Geschicht erzählt.

00:27:31: Das ist das Zentrum ... geht das schlichtweg darum, dass ich mich vor der Kamera jetzt rausnehme, ... ... weil sie sich ja nicht um mich dreht.

00:27:38: Sondern dass es du jetzt eben auch vor der Kammer mit Leuten arbeitet,... ... dass es einfach ein Redakteur ist,... ... dessen Ziel es ist... ...dass der Unternehmer gegenüber klänzt und nicht da selber.

00:27:49: Und wir hatten früher ganz praktische Matriksen,... ... wo wir uns mit unseren eigenen Zahlen beschäftigt haben,... ... die nicht wichtig waren.

00:27:55: Also wir haben uns beschäftigt... ...mit unseren eigenen Abonnentenzahlen

00:27:58: etc.,

00:27:58: aber das war ja nie wichtig!

00:28:00: Wichtig ist, dass da... Unternehmer ein Film bekommt, den er auf seinen Kanälen einsetzen kann.

00:28:05: Den eher gut auf seiner Webseite einsetzen können und überall dort gut passt.

00:28:08: Das hat nichts mit unseren Zahlen, unseren Abonnentenzahlen oder sonst irgendwas zu tun.

00:28:12: Absolut umrichtig!

00:28:16: Ist es bei so Fokussierungen, Repositionierungen immer so?

00:28:20: Dass man das in den Nachhinein superlogisch vorkommt?

00:28:23: Ja.

00:28:23: Ist es nur so wenn man's richtig

00:28:25: gemacht hat?

00:28:26: Ja, das ist die große Erkenntnis viele Unternehmer.

00:28:29: Immer wenn man dieses AHA ja klar hat... ... trotzdem damit einverstanden zu sein, dass es okay war, es bisher so gemacht zu haben.

00:28:38: Also ich glaube das ist meine Lebensgeschichte immer wieder, weil man denkt, hätte ich das gewusst vor fünf Jahren?

00:28:43: Oh mein Gott wir wären jetzt schon so viel weiter!

00:28:46: Gibt's andere die sind schneller vielleicht?

00:28:47: Ja kann sein... Ich glaube das Entscheidende durfte ich in einem meiner vielen Ausbildungen im Mental-Trainingsbereich lernen.

00:28:54: Dort wo du stehst, ist genau dort wo du stehen sollst.

00:28:59: Das ist absolut ok.

00:28:59: ... dass du so lange gebraucht hast, bis du dorthin kommst.

00:29:03: Das ist dein Entwicklungsprozess.

00:29:04: Jetzt hast du was gelernt.

00:29:05: jetzt kannst du etwas Neues machen und alles davor ist okay weil es ist der Weg zu dem wo du hingekommen bist.

00:29:13: Und sich darüber Gedanken zu machen ja das ist doch eh so klar ein Ding.

00:29:17: Ja kann sein, dass es vielleicht früher möglich gewesen wäre aber wir waren noch nicht so weit und es war noch nicht soweit und er war noch nichts soweiter und es ist jetzt keine ... ... keine Sache der Schuld oder sowas nachsichtigt.

00:29:30: Das ist glaube ich, das was wirklich schwierig war für mich auch am Anfang zu lernen, grad seit dem Jahr den Insolvenz hatte.

00:29:37: Und dann in diese Erfahrung gegangen bin, dass ich das Problem bin und diese Ausbildung gemacht habe und mir gedacht hab oh mein Gott, was bin ich für ein Idiot?

00:29:45: Tut's natürlich manchmal weh!

00:29:49: Ich war auch klassisch mit Anfang zwanzig in diesen Crewer-Dunning-Effekten in sich der nahe wo Leute die nix wissen glauben sie wisten alles.

00:29:57: Eher mit zwanziger glaubte ich, eigentlich weiß alles über das Business Ich bin Master of Business, Master of Sumsding.

00:30:05: Und so kommt man immer wieder drauf und manchmal sind es auch Dinge die man eigentlich schon aus der fachlichen Perspektive weiß aber dann halt trotzdem irgendwo in einem Zirkle gefangen ist ja.

00:30:15: Man braucht's halt immer wieder so Pusche, so Schübe.

00:30:18: bei mir ist das tatsächlich oft.

00:30:19: wenn ich dann wieder eine Ausbildung gehe, gehe lesen, dann kriege ich einen Impuls und denke mir oh!

00:30:26: Das könnte bei mir zutreffen und da gehe ich da rein beginne so eine Selbstanalyse zugestogen und dann kommen halt diese heurige, oh mein Gott wir müssen das verändern momentlich.

00:30:36: Und auch nicht so oft schnell!

00:30:37: Das ist das schöne.

00:30:39: Veränderung des möglichen Veränderungen kann auch schnell gehen.

00:30:44: Ich glaube es ist also wenn man sich mit einer komplexen Materie auskennt die schwierig ist zu glauben, dass jetzt alle anderen Materien prinzipiell einstufe unter diesem komplexen Thema stehen.

00:30:56: Wo man sich ja viel Mühe geben hat und natürlich auch zurecht stolz sein kann das was versteht.

00:31:01: Klassisches Programmierer-Problem, so glaube ich, dass wir jetzt keine Ahnung alle anderen Sachen wie Philosophie etc.

00:31:08: komplett easy aus dem FF kann, obwohl alles halt eine Zeit braucht, dass man rein wächst zumindest.

00:31:15: Ich glaube, da ist das große Thema, was in unserer Welt noch verwechselt wird, ist komplex und kompliziert und kompliziert.

00:31:21: Dinge sind Prozesse, die kann man manchmal kopieren.

00:31:24: Die kann man wieder neu abbilden gerade aber so Themen wie Positionierung auch zu wissen wofür man selber steht, all der Kulturarbeit in einem Unternehmen, Klarheit wo die Richtung, Visionsarbeit und alle diese Themen.

00:31:39: das ist nicht kompliziert es ist komplex und das sind Dinge die haben keine Formel.

00:31:44: Du hast vielleicht Unterstützungsprozesse, um da hinzukommen.

00:31:47: Aber das sind Dinge die musst du immer wieder reingehen nicht immer wieder rein denken und es gibt keinen einen Prozess weil es geht um Gedankenstrukturen Es geht um Werte es geht Um Gefühle Und da sind Dinge, die kannst du nicht in deinem Prozess abbilden.

00:31:58: Das sind keine kompliziert Themen, das sind komplexe Themen.

00:32:01: Wir tendieren sehr dazu manchmal einfach diese kompliziert Schiene einzugeben.

00:32:06: Da muss doch eine Formel sein Gibt auf keine Formel.

00:32:08: Die Formel ist sich immer wieder beschäftigen zu schärfen den Geist zu scherfen das eigene, warum zu schärfen und dann immer die ranzukommen.

00:32:17: Ich habe nur eine Frage von der wir schon ein bissel abgetrifft haben, davon werde ich trotzdem fragen.

00:32:22: Es gibt ja die klassische Heroes Journey, die halten Reise im Film.

00:32:27: Also kurz und knapp erklärt ist es Call of Adventure also der Ruf zum Abendeuernsmeyer ins Fuhr.

00:32:37: Der Ruf zur Abendeuer

00:32:38: ist die Verweigerung?

00:32:39: Genau!

00:32:40: Du hast dann den Mentor, du hast das Elixir.

00:32:44: Da brauchst du noch in die Aktstruktur?

00:32:46: Also ich bin klassisch jemand der Dreiechztruktur gelernt hat.

00:32:48: Das sind die Welten, die natürlich heute in Social Media total komisch vorkommen.

00:32:51: Die Redes von Dreiechtstruktur.

00:32:53: Geschichten erzählen halt gewissen dramaturgischen Bewegungen.

00:33:00: Ehrlicherweise bin ich mir nicht sicher wo sich die Welt hinbewergt und wo das zusammengecrashed wird und komprimiert auf fünfzig Sekunden.

00:33:06: Und die Leute eigentlich nicht mehr Geschichten hören sondern nur Ausschnitte aus Geschichten.

00:33:13: Aber prinzipiell geht es immer darum, wo bleiben wir hängen?

00:33:16: Dort, wo was erzählt wird, was mit Schmerz oder mit Erfolg zu tun hat, wo ein Inhalt da ist und wir bleiben hängen, wo jemand über etwas erzählt, wo wir uns identifizieren können.

00:33:27: denn das, wenn wir so einen Ausschnitt sehen ... Aus einem Podcast, wo plötzlich jemand über seine größte Niederlage spricht.

00:33:34: Wir bleiben drauf weil wir uns vergleichen weil wir im Inneren sofort in unsere größten Niederlagen reingehen, weil wir uns vergleichen wie es seine Situation mit der Unsrücken.

00:33:44: Das heißt, dass so sehr kurze Geschichten triggern sind immer die Geschichtinnen und selbst.

00:33:48: Wenn wir die Geschichte von jemand anderem hören, spiegeln wir unsere Geschichten in ihm und vergleiche ihn uns.

00:33:54: Deswegen funktionieren ja auch Filme, weil sie uns identifizieren mit den Figuren.

00:33:59: Weil wir versuchen, seine Geschichte in uns zu projizieren und umgekehrt.

00:34:04: Und diese hellen Geschichte ist einfach klassischer Prozess, weil um eine Geschichte zu haben braucht es einfach eine Herausforderung und dem Weg der gegangen wurde.

00:34:16: Und wir alle haben ständig solcher kleinen Stories.

00:34:20: Jeder von uns hat ein Thema das er lösen muss.

00:34:23: die meisten von uns wollen zum Anfang nicht lösen.

00:34:26: sind der natürlichsten Prozesse der Welt macht die Aufgabe.

00:34:30: Das ist der hellen Geschichte, wenn mein Sohn seine Hausaufgaben machen sollte.

00:34:34: Ist das quasi eine Heldenreise für mich bis ich ihm bringen soll, dass er seine Haus-Aufgaben macht?

00:34:38: Oder eher sein, weil das Erste ist immer ein Nein!

00:34:41: Der Held ist der Held, der verweigert mal die Reise und so weiter.

00:34:48: Und das macht es auch spannend.

00:34:50: Und so viele Unternehmer haben eben so eine Reise hinter sich, so viele Menschen haben so eine reise hinter sie, die erzählt gehört warum?

00:34:59: Geschichten sind dafür da, sie zu teilen.

00:35:01: Geschichten sind ein sozialer Komplex.

00:35:06: Wenn ich die Geschichte von jemand anderem höre, verbindet sie mich mit ihm.

00:35:09: Das baut Vertrauen auf.

00:35:11: Ich habe eine persönliche Verbindung und Geschichten verbinden Menschen.

00:35:16: Wir erzählen uns Geschichten seit der tausenden oder neun Millionen von Jahren am Lagerfeuer.

00:35:20: Es ist die älteste Form der Kommunikation.

00:35:22: Geschichten erzählen.

00:35:23: Ja, Bibel ist nichts anderes als wie Lagerfuehrer Geschichten aufgeschrieben zum

00:35:27: großen Teil.

00:35:29: Immer schon!

00:35:30: Das Steinzeitmensch, das erste soziale Interaktion war um uns ums Feuer herum sitzen und quatschen.

00:35:37: Und in ihrer Form sichere Geschichten zu erzählen und dann in nächster Form halt sie aufzumahlen auf einer Wand.

00:35:42: Weil es ist, dass es Geschichten erzählt.

00:35:43: Es ist die Urform der Kommunikation, die ein soziales Gefühl hat wie nichts anderes auf der Welt.

00:35:49: Geschichten verbinden Menschen.

00:35:52: Und viel zu viele Menschen... Wir sind in einer Welt, ... dieser ... ... diese Excel-Denke, diese Listendenke.

00:36:05: Diese Checklistendenke so stark geworden ist und so dominant geworden ist... ... dass wir vergessen haben das älteste Mittel der Kommunikation die Geschichte nicht die Checkliste ist.

00:36:15: Und gerade im Werbebereich versucht man eigentlich noch immer viel zu sehr checklisten Marketing zu machen.

00:36:21: also ... ... Vorteil eins zwei drei vier fünf sechs sieben HKL das und das jetzt drin an das und da sind Informationen.

00:36:28: die sind wichtig dass der Kunde weiß, was kriegt er.

00:36:32: Aber wenn du das in eine Story packst oder wenn du rundherum Stories packst, hast du ne ganz andere emotionale Bindung weil auf der Bauchebene und wir entscheiden doch immer zu einem Großteil am Bauch Der Kopf argumentiert das, was der Bauch schon entschieden hat.

00:36:51: Und es ist jetzt nicht blablabla Das ist wissenschaftlich.

00:36:53: Also da könnt ihr ja Zickstudien lesen wie das Verhältnis von bewusstem Unterbewusst zusammenhängen.

00:36:58: Wie große Unterschiede sind Die Stories sind das, was das Unterbewusste einfach zeigt.

00:37:02: Okay?

00:37:04: Den mag ich.

00:37:04: mit dem möchte ich arbeiten.

00:37:06: Das ist die Geschichte.

00:37:08: Was ist für dir ein guter Unternehmer?

00:37:12: So.

00:37:12: Du bist

00:37:12: als Archetyp der gute Unternehmer in die gute Unternehmerin.

00:37:17: Also ich glaube ... Unternehmer stecken schon im Wort drin.

00:37:20: Es sind Menschen, die ja mal aktiv sind also sprich entschieden haben, aktiv beizutragen etwas zu unternehmen.

00:37:28: Nämlich einen Ding aufzustellen in dem Wertschöpfung passiert.

00:37:33: Und ein guter Unternehmer hat einen bewussten Umgang mit dieser Wertschöffung.

00:37:38: Ein Unternehmer schafft Wert, ein Unternehmen erschafft etwas, es schafft eine Dienstleistung und er schafft ein Produkt.

00:37:43: Und der gute Unternehmer ist für mich, der diese Wertschöhfung schafft um Ende nicht nur monetär weit was davon zu haben.

00:37:50: das wollen wir alle.

00:37:51: aber ein gut unternehmer macht sich Gedanken welche Prozesse stoße ich noch an mit dieser Unternehmung?

00:37:57: In dieser Unternehmen schaffe ich Arbeitsplätze Schaffe ich Produkte, die die Umwelt besser machen?

00:38:02: Schaff ich Produkte, die Umwelt schlechter machen.

00:38:04: Schaffe vielleicht mit meinem Produkt die Voraussetzung um Menschen Gutes zu tun oder bin in Bereichen unterwegs wo eigentlich am Ende mein Produkt Menschen in die Armut bringt.

00:38:14: Das heißt ich schaffe immer etwas.

00:38:16: Ein guter Unternehmer arbeitet bewusst daran wie und Fasserschaft.

00:38:23: Ja

00:38:25: dann

00:38:27: ist es nicht gut.

00:38:28: Sehr gut!

00:38:29: Haben wir unsere erste Folge.

00:38:30: Super.

00:38:34: Ja, dann sollen wir Leute wieder reinschauen wenn wir uns nächstes Mal was machen.

00:38:37: und wir werden hier im Detail über Storytelling sprechen, wir werden mit der Theile über Biaturin tätes Unternehmertum sprechen Wir werden darüber sprechen wie man Stories erzählen, warum man Stories erzählt, verfermen auch mal einen Gasterhandel mit dem wir über das Sprechen...

00:38:51: Super.

00:38:52: Na dann, danke fürs Zuhören!

00:38:54: Bis zum nächsten Mal.

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